„Der St. Magdalener ganz klassisch“: Der „Wein der Bozner“ und seine Facetten

Den St. Magdalener in all seinen Spielarten erleben und dabei alles über den frischen und feinen Rotwein erfahren: Das ist im Rahmen von „Der St. Magdalener ganz klassisch“ am 16. September in Bozen möglich. Der Tag im Zeichen des Südtiroler Klassikers hält Weinbergführungen, verschiedene Verkostungen und Seminare sowie ein schmackhaftes Genussfinale bereit.

Wenn vom St. Magdalener „klassisch“ die Rede ist, sind damit ausschließlich Weine aus den Anbaugebieten um St. Magdalena, St. Justina, Rentsch, Leitach und St. Peter gemeint. Im St. Magdalener verschmelzen Vernatsch- und zu einem geringen Anteil auch Lagreintrauben zu einem unverwechselbaren Rotwein. „Die Südtiroler und in besonderem Maße die Bozner identifizieren sich seit jeher mit dem edlen Tropfen, den sie ein Stück weit als ´ihren´ Wein ansehen“, so Josephus Mayr, Präsident des Schutzkonsortiums St. Magdalena. Der Wein ist fester Bestandteil der Identität und Historie der Landeshauptstadt: „Das klassische Anbaugebiet des Qualitätsweines befindet sich in den Hügel- und Steillagen nordöstlich von Bozen, die zu den ältesten und sonnenreichsten Weinlagen Südtirols zählen. Auf 200 Hektar betreiben die Winzer seit vielen Jahrzehnten Weinbau und tragen so die St. Magdalener-Tradition von Generation zu Generation weiter“, so Mayr.Im St. Magdalener verschmelzen Vernatsch- und zu einem geringen Anteil auch Lagreintrauben zu einem unverwechselbaren Rotwein. (Foto: IDM/Andergassen)

Wie vielfältig der charakteristische Rotwein ist, können die Besucher von „St. Magdalener ganz klassisch“ mit den eigenen Sinnen erleben. Am 16. September dreht sich einen ganzen Tag lang alles um den beliebten Bozner Klassiker. „Wir laden Weinliebhaber und Interessierte herzlich ein, sich auf eine Entdeckungsreise in die Welt des St. Magdaleners zu begeben.“ Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einer Stadtführung des Verkehrsamtes Bozen. Gezeigt werden Schauplätze, die eine Verbindung zum Thema Wein haben. Im Anschluss folgt der Transfer nach St. Magdalena, wo eine Weinbergbesichtigung stattfinden wird. Der Sommelier Leopold Larcher gibt Einblicke in die tägliche Arbeit der Winzer.

Am Nachmittag ziehen die Besucher weiter ins Parkhotel Laurin: Von 16 bis 20 Uhr präsentieren dort 18 St. Magdalener-Produzenten ihre Weine im stimmungsvollen Laurin Park. Verkostet werden aktuelle und älterer Jahrgänge sowie einige echte Raritäten. Ein besonderes Erlebnis verspricht auch die Masterclass-Verkostung mit dem Weinexperten Jörg Linke unter dem Motto „Charismatische Weine aus Berggebieten: St. Magdalener im Vergleich“. Beim Slow Food Genuss-Seminar Paola Egger Schrott (Gasthof Kohlern) und Manuel Astuto (Chefkoch Parkhotel Laurin) eine Neuinterpretation des alten Rezeptes Stockfisch nach Bozner Art vor – natürlich in Begleitung von verschiedenen St. Magdalener-Weinen. Den Abschluss des Tages im Zeichen des St. Magdaleners bildet ein exklusives Degustationsmenü im Laurin Park.

Wenn vom St. Magdalener „klassisch“ die Rede ist, sind damit ausschließlich Weine aus den Anbaugebieten um St. Magdalena, St. Justina, Rentsch, Leitach und St. Peter gemeint (Foto: IDM/Andergassen)

Der Preis für den ganzen Tag (inklusive Degustationsmenü) liegt bei 50 Euro. Die Kosten für die Teilnahme an den   Tischverkostungen und der Masterclass belaufen sich auf 20 Euro, die Tischverkostungen allein sind für 10 Euro buchbar. Aufgrund des begrenzten Platzangebots bitten die Veranstalter um vorherige Reservierung bis 15. September unter info@bolzano-bozen.it. „Der St. Magdalener ganz klassisch“ ist eine Initiative der Produzenten des klassischen St.-Magdalener-Weines und des Verkehrsamtes Bozen mit freundlicher Unterstützung von Amorim Cork Italia SPA, Toscana Ondulati SPA, Remit KG, Della Toffola Spa und UnionVetro SRL. Ziel ist es, den St.-Magdalener-Weinen aus den ursprünglichen Anbaugebieten mit diesem Event eine gemeinsame Bühne zu geben.

Das Programm

 

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