| Auszeichnung für Spätburgunder "Wilhelm" |
| Donnerstag, 2. September 2010 | |
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Foto DWI: Preisverleihung DWI-Sonderpreis Spätburgunder (von links): Monika Reule, DWI-GF, Wolgang Schupp (WG Oberbergen), Thorsten Ochoki und Barbara Roth (Weingut Wilhelmshof), Marco Köninger (Weingut Villa Heynburg) und die Deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer Den ersten Preis erhielt das Pfälzer Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus Siebeldingen für seinen 2007er Spätburgunder „Wilhelm“, der sich laut Jury sehr gehaltvoll, vielschichtig und mit feinen Barriquearomen präsentiert. Den zweiten Rang belegte das Weingut Villa Heynburg aus Kappelrodeck in Baden mit einem 2008er Spätburgunder trocken. Auf Platz drei kam die 2007er Spätburgunder Auslese trocken der badischen Winzergenossenschaft Oberbergen im Kaiserstuhl. Eine Jury aus Weinexperten und Medienvertetern hat die Siegerweine aus den Spätburgundern mit den besten Bewertungen des DLG-Wettbewerbs gekürt. Insgesamt hatten in diesem Jahr 400 Spätburgunder Rotweine an der Bundesweinprämierung teilgenommen. "Zunehmende Erfolge auf internationalen und nationalen Weinwettbewerben" Die Urkunden wurden am 31. August durch die Deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer und DWI-Geschäftsführerin Monika Reule überreicht. Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass sie auch gute Chancen für einen erfolgreichen Export dieser Premiumrotweinsorte auf vielen Auslandsmärkten sehe: „ZunehmendeErfolge auf internationalen und nationalen Weinwettbewerben der letzten Jahre belegen sehr eindrucksvoll die Konkurrenzfähigkeit deutscher Spätburgunder mit denen aus anderen Provenienzen. Sie beweisen gleichzeitig, dass sich das Niveau und die Qualität deutscher Spätburgunder in den vergangenen Jahren deutlich verbessert haben“, so die DWI-Chefin. Den Grund dafür sieht sie zum einen in den hervorragenden klimatischen Bedingungen, die in den letzten Jahren für die Produktion fruchtbetonter, hochwertiger Spätburgunder geradezu ideal waren, zum anderen aber auch im Qualitätsstreben und in der hervorragenden Ausbildung der international geschulten nachwachsenden Winzergeneration. Der Spätburgunder zählt ebenso wie der Riesling zu den sogenannten „Cool Climate“ Rebsorten. In den vergleichsweise kühleren Klimazonen der deutschen Weinregionen reifen die Trauben langsamer und länger heran. Dies führt zu einer harmonischen Ausgewogenheit von Fruchtsäure, weichen Tanninen und sortentypischen Aromen, was den besonderen Charakter des deutschen Spätburgunders ausmacht. ![]() Neuere Beiträge
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