1.750 Medaillen für Weine aus aller Welt


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Weinpreis MUNDUSvini 2009
• Deutsche Weine an der Spitze der Medaillenwertung

• Brillante Ergebnisse für Weine aus Übersee und kleinen
Weinnationen

• Die meisten Medaillen gehen in die Pfalz

• Winzerverein Hagnau, MGM Mondo del Vino und Casella Wines
als Erzeuger des Jahres ausgezeichnet

Mit einer Rekordanstellung von 5.726 Weinen aus 44 Ländern bestätigte der
der Große Internationale Weinpreis MUNDUSvini auch im neunten Jahr
seines Bestehens seine Spitzenposition. Insgesamt 1.750 Medaillen konnte
die internationale Expertenjury vergeben: 24-mal Großes Gold, 480-mal Gold
und 1246-mal Silber.

„Wir sind stolz, dass der Wettbewerb selbst in einem Krisenjahr einen
Zuwachs der Anstellungen von 7 Prozent erzielen konnte, während andere
Weinpreise deutliche Einbrüche hinnehmen mussten“, so Prof. Dr. Ulrich
Fischer, Vorstandsmitglied von MUNDUSvini. „Wir werten das als
eindeutigen Beweis dafür, dass MUNDUSvini sowohl auf nationaler als auch
internationaler Ebene eine bedeutende Stellung einnimmt.“ Beeindruckt
zeigte sich auch Federico Castellucci, Generalsekretär der Organisation
Internationale de la Vigne et du Vin (OIV), der MUNDUSvini als einen der
wichtigsten internationalen Weinwettbewerbe bezeichnete und die strikte
Einhaltung der OIV-Regeln bei der Durchführung lobte.

443 Medaillen für Weine aus Deutschland
Das Gros der Medaillen ging an deutsche Erzeuger, die auch die meisten
Weine eingereicht hatten: Fast jede vierte Probe stammte aus deutschen
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Weinkellern. Insgesamt 443 Medaillen, davon 6-mal Großes Gold, wurden an
Weine aus Deutschland vergeben. In der Medaillenwertung folgen weitere
bedeutende Anstellerländer wie Italien mit 286 (6-mal Großes Gold), Spanien
mit 262 (1-mal Großes Gold) und Frankreich mit 183 Medaillen (5-mal
Großes Gold).

Erfolgreich schnitten auch die Weine aus den USA ab – von 42 eingereichten
Proben erhielten 24 Weine (57,1%) eine Medaille – gefolgt von Australien
(166 Proben) mit einer Medaillenausbeute von 51,8%.
Besonders bemerkenswert auch das Ergebnis für Tunesien. Sechs von acht
Proben aus dieser kleinen Weinnation wurden mit einer Medaille
ausgezeichnet: Ein Wein war den Juroren sogar Großes Gold wert. Ähnlich
erfolgreich war Montenegro: Von den vier eingereichten Weinen wurden drei
mit einer Medaille ausgezeichnet.

Pfalz hat die Nase vorn
Bei den deutschen Weinen überstrahlte die Pfalz alle Anbaugebiete. Sie
stellte mit 352 Weinen rund ein Viertel der deutschen Weine und erzielte mit
ihnen 113 Medaillen. Auf Platz zwei in der Medaillenwertung die badischen
Winzer (89). Sie wurden mit einem wahren Goldregen bedacht: Drei der
eingereichten Proben erzielten Großes Gold. Platz drei und vier belegen die
Erzeuger aus Württemberg (65) und von der Mosel (52).

Beachtlich auch die Medaillenausbeute für die fränkischen Weine. 53,4% der
eingereichten Erzeugnisse aus Franken wurden von der Expertenjury mit
einer Medaille ausgezeichnet.


Zahlreiche Sonderpreise für besondere Leistungen vergeben
Deutscher Erzeuger des Jahres wurde der Winzerverein Hagnau eG. Der
Winzerverein vom Bodensee errang zwei Gold und drei Silbermedaillen bei
neun eingereichten Proben.

Den Titel „Erzeuger des Jahres Europa“ trug MGM Mondo del Vino aus
Italien (2-mal Gold, 7-mal Silber von 18 Einreichungen) davon, während
Casella Wines aus Australien mit 1-mal Großes Gold, 4-mal Gold und 4-mal
Silber (11 Einreichungen) das beste Ergebnis unter den Erzeugern aus
Übersee erzielte und als Erzeuger des Jahres Übersee ausgezeichnet wurde.
Mit dem Titel „Importeur des Jahres“ kann sich Apell Weine aus Kassel
schmücken.
Zum besten trockenen Rotwein des Jahres aus Deutschland wurde der 2007
Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Auslese trocken von der
Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach gekürt, während der
2007 Sehnsucht Silvaner trocken vom fränkischen Weingut Horst Sauer als
bester trockener Weißwein ausgezeichnet wurde.

Als bester Schaumwein des Jahres schnitt der Champagne Bollinger 2000 La
Grande Année aus dem Hause Champagne Bollinger ab.

Öffentliche Verkostung der Siegerweine
Am Samstag, den 14. November 2009, haben passionierte Weinliebhaber
und -genießer, die Möglichkeit die Siegerweine des 9. Großen Internationalen
Weinpreises MUNDUSvini selbst zu probieren. Von 11 bis 21 Uhr sind dann
die Türen des Neustadter Saalbaus für Besucher geöffnet, die dann selbst in
die Rolle der Verkoster schlüpfen möchten.

Der Eintritt beträgt pro Person und Tag 15,- Euro und beinhaltet zusätzlich
das offizielle Sensus-Probierglas. Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf im
MUNDUSvini – Das Weinhaus, Marktplatz 4 in Neustadt/Weinstraße oder
direkt an der Tageskasse erhältlich. Der Kartenvorverkauf startet am 5.
Oktober 2009. Der Erlös der Veranstaltung geht wie bereits im Vorjahr an
den Kinderschutzbund e.V.

 

Über MUNDUSvini:
Der Große Internationale Weinpreis MUNDUSvini ist der größte amtlich anerkannte
internationale Weinwettbewerb unter dem Patronat der Organisation Internationale de la Vigne
et du Vin (OIV) für Weine aus allen Anbaugebieten der Erde. Er wurde 2001 von der
Weinakademie MUNDUSvini, einem Tochterunternehmen des Meininger Verlags in Neustadt
an der Weinstraße, ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich durchgeführt.

Die angestellten Proben werden der Prüfung einer internationalen Jury unterzogen, die sich aus
renommierten und erfahrenen Degustations-Spezialisten aus aller Welt zusammensetzt. Die
Bewertung erfolgt nach einem 100-Punkte-System und stützt sich auf die Geruchs- und
Geschmacksprobe sowie eine individuelle Punktevergabe gemäß den Probetabellen des O.I.V.
und der U.I.Œ. Die Auszeichnungen werden auf Grund eines gemeinsamen Beschlusses der
Jury vergeben. Dabei ist die Zahl der Prämierungen entsprechend dem Reglement der O.I.V.
auf maximal 30% der teilnehmenden Proben beschränkt.

Die besten Weine erhalten die Auszeichnungen „Großes Gold“, „Gold“ und „Silber“. Außerdem
gibt es Sonderauszeichnungen für besondere Leistungen wie „Importeur des Jahres“ und
„Erzeuger des Jahres“. Darüber hinaus sind die Prämierungen des Weinpreises von der
Europäischen Union offiziell als Qualitätsprädikate anerkannt.