3. SÜDTIROLER Sektfrühstück auf Schloss Sigmundskron


dsc_1929(bu/)Viele Sektfreunde und Liebhaber des guten Geschmacks sind am Sonntag der Einladung der Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger zum 3. Südtiroler Sektfrühstück nach Schloss Sigumundskron gefolgt.

 

Von links nach rechts: Josef Reiterer/Sektkellerei Arunda-Vivaldi (Mölten), Hannes Kleon/Sektkellerei Von Braunbach (Siebeneich), Hannes Ochsenreiter/Weingut Haderburg (Salurn), Marianne Reiterer/Sektkellerei Arunda-Vivaldi (Mölten), Luis Ochsenreiter/Weingut Haderburg (Salurn), Alessandro Righi/Kellerei St. Pauls-Praeclarus (St. Pauls) Lorenz Martini/Sektkellerei Lorenz Martini-Comitissa (Girlan), Josef Romen/Sektkellerei Kettmeir (Kaltern) und Leopold Kager/Kellerei St. Pauls-Praeclarus (St. Pauls).

Foto: Johannes Fein


Im historischen Ambiente des Schlosshofes von Schloss Sigmundskron wurden kulinarische Raffinessen serviert und die 6 Südtiroler Sekterzeuger Sektkellerei Arunda-Vivaldi (Mölten), Weingut Haderburg (Salurn), Sektkellerei Lorenz Martini-Comitissa (Girlan), Sektkellerei Von Braunbach (Siebeneich), Kellerei St. Pauls-Praeclarus (St. Pauls) und Sektkellerei Kettmeir (Kaltern) präsentierten bereits zum dritten Mal, ihre nach dem klassischen Champagnerverfahren vergorenen Spitzensekte.

Vor Jahren schon hat der legendäre Sebastian Stocker, Kellermeister der Kellereigenossenschaft Terlan, der Südtiroler Sekterzeugung einen grundsätzlichen Aufschwung gegeben. Heute trägt die Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger mit ihren Nischenprodukten erfolgreich dazu bei, dass diese „Perlen der Alpen“ als prickelnde Botschafter Südtirols bekannt sind. Sie bauen zwischen 400 und 800 Meter über dem Meeresspiegel an und produzieren insgesamt jährlich rund 180.000 Flaschen Südtiroler Sekt. Zu den traditionellsten Weinanbaubetrieben zählt zweifelsohne das Weingut Haderburg in Salurn, gegründet 1977, das sich in den letzten Jahren auf biodynamische Produktion spezialisiert hat. Präsent ist natürlich auch die auf 1.200 Meter höchstgelegene Sektkellerei Europas Arunda in Mölten mit ca. 70.000 Flaschen, gefolgt vom Betrieb von  Lorenz Martini in Girlan, bekannt durch seinen Comitissa, hergestellt aus den Trauben des Weißburgunders und Chardonnays, die rund 3 Jahre auf Hefe gelagert werden. Auch die Weinkellerei St. Pauls, die im Juli 2005 mit der traditionellen Sektkellerei Kössler zusammengeschlossen wurde, und die Kellerei Von Braunbach in Terlan sowie die Sektkellerei Kettmeir in Kaltern zählen zur Vereinigung. Jeder einzelne der sechs Betriebe besteht mit den individuellen, typischen Produkten ganz für sich. Mit ihren charakterstarken Südtiroler Sekten erobern sie immer wieder neue Freaks und Sektliebhaber. Ihr Erfolg trägt zur positiven Unterstützung der Südtiroler Weinwirtschaft am nationalen Markt bei.