Andreas Hofer vereint


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Andreas Hofer vereint Jugend aus Süd,- Nord- und Osttirol.
Südtiroler Bauernjugend und Tiroler Jungbauernschaft / Landjugend gedenken gemeinsam Andreas Hofer.

Im Bild: „Müssen Weg der Zusammenarbeit und des Dialogs gehen.“ Landesrat Hans Berger, mit den beiden Landesleiterinnen Kathrin Haaser (TJB/LJ), Elisabeth Wenter (SBJ) und den Landesobmännern Martin Zürcher (TJB/LJ) und Hannes Dosser (SBJ) (v.r.n.l.) 

Von Samstag, den 18. Juli bis Sonntag, den 19. Juli fand im Passeiertal das Gesamttiroler Festwochenende „Mein Tirol!“ statt. Es war dies der Beitrag der Südtiroler Bauernjugend und der Tiroler Jungbauernschaft / Landjugend zum Andreas-Hofer-Gedenkjahr. Den Besuchern aus Süd-, Nord-, und Osttirol wurde ein vielfältiges Programm geboten und die Jugend der drei Landesteile hat eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig ihnen die Tiroler Geschichte und Identität ist.


1809 war ein Jahr der Höhen und Tiefen, der Siege und der Niederlagen, des Jubels und der Trauer. Diesem ereignisreichem Jahr und Andreas Hofer, der zentralen Person dieser Zeit, gedachte die Südtiroler Bauernjugend gemeinsam mit der Tiroler Jungbauernschaft / Landjugend beim Gesamttiroler Festwochenende “Mein Tirol!“, das von Samstag, den 18. Juli bis Sonntag, den 19. Juli im Passeiertal stattfand.

Das Wochenende begann am Samstag, den 18. Juli mit einem Geschichtewettbewerb. Um den Austausch und den Kontakt über die Landesgrenzen hinaus zu fördern, wurden die Teilnehmer aus Süd- Nord und Osttirol in gemischte Gruppen eingeteilt. Im Anschluss mussten die Gruppen beginnend beim Sandwirt in St. Leonhard in Passeier, dem Geburtshaus Andreas Hofers, entlang der Passer einen Parcours bewältigen. Dabei galt es eine Reihe von Juxstationen zu absolvieren sowie Fragen zur Geschichte Tirols zu beantworten und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Die vier besten Gruppen spielten am Abend auf dem Festplatz von St. Martin in Passeier beim „Tiroler-ärgere-Dich-nicht“, einer Art „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ im Riesenformat, um den Sieg. Neben dem spannenden Finale wurde den Festbesuchern auch der Dokumentarfilm „Andreas Hofer … eine Geschichte“ gezeigt. Im Anschluss an Film, Finalspiel und Siegerehrung feierten die Besucher aus den drei Landesteilen auf dem „Mein Tirol!“-Fest mit den Jungen Zillertalern.

Der Sonntag, 19. Juli wurde mit einem feierlichen Festgottesdienst, zelebriert von Jugendseelsorger Josef Torggler, auf dem Fußballplatz in St. Martin in Passeier eröffnet. Begleitet wurde der Gottesdienst von der Tiroler Jungbauernmusik. Im Anschluss hielten Landesrat Hans Berger und der österreichische Nationalrat und Südtirolsprecher Hermann Gahr die Grußworte. „Wir sind in eine Zeit des Friedens hineingeboren worden. Wir müssen darauf achten, dass dieser Frieden aufrecht bleibt. Extremismen und Radikalismen haben keine Zukunft, sondern wir müssen den Weg der Zusammenarbeit und des Dialoges gehen, so Landesrat Hanns Berger. Nationalrat Hermann Gahr gratulierte den beiden Jugendorganisationen bild_2zur Veranstaltung und bezeichnete sie als vorbildhaft für die länderübergreifende Zusammenarbeit. Er gab der Jugend den Auftrag mit auf den Weg, „diese Veranstaltung als Anstoß zu nehmen, um neue Partnerschaften über die Grenzen hinweg zu bilden.“ Nach dem Spielen der Landeshymne wurde gemeinsam zum Festplatz von St. Martin eingezogen, wo das Gesamttiroler Festwochenende bei einem Frühschoppen mit der Tiroler Jungbauernmusik und der SBJ-Böhmischen ausklang.

Im Bild: Festlicher Gottesdienst mit Jugendseelsorger Josef Torggler umrahmt von der Tiroler Jungbauernmusik. Im Vordergrund die Landes- und Bezirksfahnen

Die beiden Führungsduos der Südtiroler Bauernjugend und der Tiroler Jungbauernschaft / Landjugend, Hannes Dosser und Elisabeth Wenter sowie Martin Zürcher und Kathrin Haaser, zeigten sich in ihrem Resümee erfreut über den guten Verlauf. „Die Jugend der drei Landesteile hat eindrucksvoll gezeigt, welchen zentralen Stellenwert für sie Tiroler Geschichte und Identität einnehmen.“

Für den Erfolg sind zahlreiche Institutionen und Organisationen verantwortlich. Ein Dank gebührt insbesondere der Tiroler Versicherung, den Gemeinden St. Leonhard und St. Martin, dem Tourismusverein Passeier, dem Museum Passeier, dem Amateur Sport Club St. Martin in Passeier sowie den SBJ-Ortsgruppen Passeier und Saltaus.