Bodenbewirtschaftung und Qualitätsmanagement im Weinbau


beratungsring17. Kolloquium des Internationalen Arbeitskreises für Bodenbewirtschaftung und Qualitätsmanagement im Weinbau: 4.-7.05.2011, Kultursaal Eppan

Welche neuen Erkenntnisse gibt es über die Traubenwelke? Was kann die Oppenheimer Traubenbürste, ein neues Verfahren zur maschinellen Ertragsreduzierung im Weinbau? Welchen Einfluss hat die Bodenpflege auf die Überträger der Schwarzholzkrankheit? Welchen Einfluss haben organische Dünger auf den Stickstoffgehalt im Boden und im Most?  Diesen und vielen anderen Fragen widmen sich Experten aus 20 verschiedenen Weinanbaugebieten in sechs europäischen Ländern vom 4. bis zum 7. Mai 2011 im Kultursaal in Eppan.
Das vor 35 Jahren gegründete Kolloquium des Arbeitskreises trifft sich nach 1982 und 1996 heuer zum dritten Mal in Südtirol mit dem Ziel Forschungsergebnisse und Versuchserfahrungen bezüglich Bodenbewirtschaftung und Qualitätsmanagement im Weinbau auszutauschen. Das im dreijährigen Abstand in jeweils anderen Regionen stattfindende Treffen hat das Wissen über Vor- und Nachteile der Begrünung im Weinbau deutlich gesteigert und Maßnahmen zur Verbesserung der Traubenqualität aufgezeigt, sagt Hansjörg Hafner vom Südtiroler Beratungsring, der als Geschäftsführer des Kolloquiums gemeinsam mit Günther Pertoll vom Versuchszentrum Laimburg, die Organisation der Tagung übernommen hat. Die Probleme der verschiedenen Weinbauregionen sind ähnlich: die Klimaänderung, der Wasserstress, die Mechanisierung, der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und der Steillagen oder das Qualitätsmanagement. Die Tagung dient als Informations- und Austauschplattform, ist sehr praxisorientiert ausgerichtet und liefert umsetzbare Empfehlungen, die die Arbeit von Beratern, Versuchsanstellern und Praktikern in den verschiedenen Regionen erleichtert.

Ein Schwerpunkt dieses 17. Kolloquiums bildet die Traubenwelke, die in Österreich seit vielen Jahren und in den letzten Jahren auch in Südtirol und Süddeutschland häufiger auftritt und erhebliche Qualitätsprobleme verursacht. Untersuchungen und Beobachtungen über Düngung, Bewässerung, Laubwandgestaltung, Qualitätsmanagement, Steilhangmechanisierung, Klonen- und Unterlagenprüfungen, Klimaforschung und Rebkrankheiten sind weitere Vortragsthemen der zweitägigenTagung.
Rund 90 Teilnehmer werden an der Tagung teilnehmen.

Für Rückfragen: Hansjörg Hafner, Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, Tel. 0471 968511; E-Mail: kaltern@beratungsring.org

Der
internationale Arbeitskreis

 

Der Internationale
Arbeitskreis für Begrünung im Weinbau wurde 1976 von Prof. Dr. Erich
Homrighausen gegründet.
Vertreter aus verschiedenen europäischen Weinbauländern
berichteten damals über ihre Erfahrungen mit der Bodenpflege
unter den speziellen Boden- und Klimabedingungen des
jeweiligen Anbaugebietes.

 

Bei der ersten Tagung
in Wädesnwil im Jahr 1976 nahmen Josef und Erhard Sölva vom
Südtiroler Beratungsring sowie Leo Tinkhauser vom
Versuchszentrum Laimburg als Vertreter aus dem Anbaugebiet
Südtirol teil.

 

Die bisherigen Tagungen
im Überblick:

 

Zielsetzung
des Arbeitskreises und Vorstand

Dem Arbeitskreis geht
es darum, aktuelle Probleme der Bodenpflege zu diskutieren und
schließlich zukunftsweisende, qualitätsfördernde Verfahren der
Bodenpflege aufzuzeigen. Die Bedeutung des Arbeitskreises
lässt sich auch dadurch belegen, dass ihm inzwischen
Kolleginnen und Kollegen aus zehn weinbautreibenden
europäischen Ländern angehören und viele auch regelmäßig aktiv
an den Kolloquien teilnehmen.

Der Name wurde vom
gewählten Vorstand vom 16. September 2005 auf

Internationaler
Arbeitskreis für Bodenbewirtschaftung und Qualitätsmanagement
im Weinbau geändert.


 

Der Vorstand des Internationaler Arbeitskreis für Bodenbewirtschaftung und
Qualitätsmanagement im Weinbau setzt sich, nach der Wahl bei
der Mitgliederversammlung am 16.09.2005 in Weinsberg, aus den
nachfolgenden Personen zusammen.

 

1.
Vorsitzender: Arnold
Schwab, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau,
Veitshöchheim

 

2.
Vorsitzender: Hansjörg
Hafner, Südtiroler Beratungsring

 

Weitere
Mitglieder:

Martin Mehofer, Höhere
Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein-und Obstbau
Klosterneuburg

Monika Riedle-Bauer,
Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein-und Obstbau
Klosterneuburg

Otmar Löhnertz,
Forschungsanstalt Geisenheim – Fachgebiet Bodenkunde

Bernd Prior, DLR
Oppenheim

Jürgen Wagenitz, SLVA
Oppenheim