Johannes Hirsch – der Falstaff-Winzer des Jahres 2011 hat gefeiert


69_384_peter_moser_johannes_hirsch_citronenrotEin Fest für den Winzer des Jahres –
Sie kamen, sahen und tanzten. Falstaff-Winzer des Jahres 2011 Johannes Hirsch lud anlässlich seiner großen Kür Freunde, Partner und Winzerkollegen aufs Weingut nach Kammern im niederösterreichischen Kamptal.
Der Blick vom Weingut Hirsch auf die großen Lagen Heiligenstein und
Gaisberg ist ein Fest fürs Auge. Ein Fest für alle Sinne wurde hier am
letzten Sonntag im August von Hausherrn Johannes Hirsch gefeiert. Er ist
»Winzer des Jahres 2011«, höchste Auszeichnung des österreichischen
Weinmagazins Falstaff für einen Weinproduzenten.

Foto © Citronenrot: Falstaff-Chefredakteur Peter Moser und Johannes Hirsch


Als »Robin Hood des
Drehverschlusses«, »DAC-Vorreiter« und »Gott sei Dank innovativ und
stur« bezeichnete ihn Falstaff-Chefredakteur Peter Moser in seiner
Laudatio. Er müsse nicht alles verstehen, was der biodynamische Winzer
in Weingarten und Keller so treibe. Die herausragenden Weine von
Johannes Hirsch seien bestes Zeugnis für das Funktionieren dieser immer
noch unkonventionellen Anbaumethode. Die »Botschaft vom großen Winzer«
wurde nach sehr persönlichen Worten von Winzerfreund Emmi Knoll, Autor
Christian
Seiler
und US-Importeur Kevin Pike von Skurnik Wines von einer afrikanischen
Trommel bis hin zu den Weinbergen getragen. Das Fest konnte beginnen.


Und weil große Weine – nämlich Hirsch-Lagenweine zurück bis 2002 – nach
großer Küche verlangen, war die kulinarische Begleitung entsprechend.
Geschmorte Kalbshaxn mit sautiertem Spitzkohl und Wildkräutersalat von
Bobby Bräuer vom Petit Tirolia aus Kitzbühel, Waller auf
Steinpilz-Zwiebel-Sauce von Christian Petz vom Holy-Moly! am Badeschiff
Wien, Eierschwammerl mit Semmelknödel von Christoph Wagner von Wagners
Wirtshaus in Hollabrunn und Mohnnudeln mit Zwetschkenröster von Stefan
Klinglhuber vom gleichnamigen Kremser Gasthaus. Unter den mehr als 200
Festgästen fanden sich auch Hans Staud, Manfred Höllerschmid, Peter Spak
von Hink-Pasteten und Robert Paget ein und brachten ihre feinen
Spezereien.

Der Tradition
folgend feierten die Falstaff-Winzer der vergangenen Jahre Rudi Pichler
(2010), Silvia Prieler (2009), Bernhard Ott (2008), Paul Kerschbaum
(2007), Michi
Moosbrugger/Schloss Gobelsburg (2006), Johann Schmelz (2005), René Pöckl
(2004) und Fred Loimer (2002) mit und genossen zu später Stunde noch
Blue Gin mit Hans Reisetbauer. Nach hitzigen Tänzen zu heißen Rhythmen
eines afrikanischen Trommlers und eines DJs von Clubcruise fand eine
wunderschöne Nacht ihren Ausklang. Johannes Hirsch blickt glücklich auf
sein Fest zurück. Seine Gäste haben mit ihm gefeiert, genossen und
gejubelt.

Der Winzer bewirtschaftet seine 31
Hektar seit 2006 biodynamisch, füllt seine Weine ausschließlich mit
Schraubverschluss und beschränkt sich auf insgesamt sechs Weine, drei
Rieslinge und drei Grüne Veltliner. Seine Weine werden in 20 Länder
weltweit exportiert und finden sich dort im Sortiment der führenden
Restaurants und Vinotheken.


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WEINGUT HIRSCH

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