Konsortium Südtiroler Wein zieht Bilanz


Mair ZublasingBei seiner kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung hat das Konsortium Südtiroler Wein über das vergangene Jahr Bilanz gezogen und einen Ausblick in die Zukunft gemacht. Schwerpunkt war dabei der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmittel, den Konrad Mair, Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen, vorstellte.
Der Präsident Anton Zublasing ging bei seinem Rückblick auf die verschiedenen Tätigkeiten des Konsortiums ein. Neben der internationalen Vermarktung des Südtiroler Weines wurden zahlreiche Aktionen zum Schutz und zur Förderung der Ursprungsbezeichnungen durchgeführt. Schwerpunkte waren dabei die Änderung der Erzeugungsvorschriften, welche aufgrund der digitalen Abgrenzung des DOC Gebietes nötig wurde, das Sorten-Lagen Projekt, welches nach Abschluss als Entscheidungshilfe bei Neuanlage von Weinbergen dienen soll und so ein weiterer Schritt in Richtung qualitativer Aufwertung der Weinregion ist, sowie der nachhaltige Anbau. Hier wurde neben dem Traubenmonitoring an einem Programm für integrierten Pflanzenschutz gearbeitet.


Konrad Mair, Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft der Provinz Bozen stellte den anwesenden Mitgliedern den nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln vor und zeigte die diversen Neuerungen auf, die der sogenannte PAN mit sich bringt. Diese sind vor allem in der Ausbildung der Anwender, in der Handhabung und Anwendung der Mittel, in der Information und in den Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu finden. So gilt seit 01. Januar des Jahres der obligatorische integrierte Pflanzenschutz, welcher das Ziel verfolgt, den Einsatz von Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Das Konsortium Südtiroler Wein hat aktuell 149 Mitglieder, darunter Kellereigenossenschaften, Weingüter und freie Weinbauern. Die Haupttätigkeiten des Konsortiums liegt neben dem Schutz der Ursprungsbezeichnungen „DOC Südtirol“, „DOC Kalterersee“ und „IGT Mitterberg“ in der Beratung und Unterstützung der Mitglieder in weinrechtlichen Belangen und in der internationalen Bewerbung der Südtiroler Weine.