Landesweingut Laimburg: Col De Réy 2006 gewinnt Leone d’oro


laimburgleoned_oro-webLPA – Nach der "Gran Menzione" – der "großen Anerkennung" – bei der diesjährigen Vinitaly konnte das Landesweingut Laimburg mit seinem Col de Réy 2006 nun einen weiteren großen Erfolg verzeichnen: Der "Leone d’oro 2011" des 50. Weinwettbewerbs von Pramaggiore (VE) 2011 wurde mit der höchsten Wertung im nationalen Vergleich an die rote Cuvée des Landesweinguts Laimburg verliehen.

Die mehrfache Auszeichnung des Col de Réy erfreut umso mehr, als diese Cuvée das Potenzial der Südtiroler Weine eindrücklich unter Beweis stellt. Denn der kräftige trockene Rotwein – dunkelrubinrot mit granatroten Reflexen, zarten Fruchtaromen und einer angedeuteten rauchigen Lohe – ist insofern einzigartig, als hier die autochthone Rebsorte Lagrein mit den internationalen Rebsorten Petit Verdot und Tannat zusammengeführt wurde. Die rote Cuvée wird zwanzig Monate lang in kleinen Eichenholzfässern gelagert.

Foto: Freude über die Auszeichnung für den Wein des Landesweinguts Laimburg: Kellermeister Urban Piccolruaz (li.) und Önologe Klaus Platter (re.)

Der Name "Col de Réy" entstammt den ladinischen Dolomitensagen und bedeutet "Hügellagen mit außergewöhnlichen Rebsorten und Trauben von hoher Güte". Wohlklingende Namen aus der Südtiroler Sagenwelt tragen die charakterstarken Weine der "Burgselektion" des Landesweinguts, individuell in großen Fässern oder Barrique ausgebaute Lagenweine, welche die Einzigartigkeit der Sorte wie auch des jeweiligen Weinbergs widerspiegeln. Als "Gutsweine" bezeichnet das Landesweinguts Laimburg hingegen seine traditionellen, im Edelstahlfass oder großen Eichenholzfässern ausgebauten, rebsortentypischen Jahrgangsweine.


Vor kurzem stellte das Landesweingut Laimburg, das jährlich rund 180.000 Flaschen in den Handel bringt, seine neuen Etiketten vor, für deren Gestaltung der Südtiroler Künstler Robert Bosisio verantwortlich zeichnet. Das Landesweingut Laimburg bewirtschaftet zwischen Meran, Brixen, Bozen, Überetsch und Unterland insgesamt etwa 40 Hektar Rebflächen zwischen 200 und 750 Metern Meereshöhe auf Hügel- und Steillagen und unterschiedlichsten Böden. Damit nimmt das Landesweingut, seit 1975 Teil des Versuchszentrums Laimburg, neben der Repräsentationsfunktion für den Südtiroler Wein seine Aufgabe der weinbaulichen und kellerwirtschaftlichen Versuchstätigkeit für die Südtiroler Wein- und Landwirtschaft aus vielfältigen Perspektiven wahr.

(mac)