Neuer Blauburgunder im weltweiten Vergleich


pinot_noir_weltweitAnrar ist der Name des ersten Andrianer Blauburgunder. Er hat vor kurzem alle Südtiroler Michelin-Sterne auf den Plan gerufen: Zu einer Verkostung von Pinot Noirs aus dem Burgund, Neuseeland, Australien, Oregon, Kalifornien, Deutschland, Österreich und Italien. Dabei konnte der Anrar zeigen was in ihm steckt.
 Das weltweite Angebot an Blauburgundern stand im Mittelpunkt. „Wir haben alle Südtiroler Michelin-Häuser zu einem Pinot-Noir-Seminar geladen, um zu zeigen, was die Rebsorte kann, wie sie in den unterschiedlichen Anbaugebieten der Welt verarbeitet wird und welche Charakteristiken sich dabei ergeben“, erklärt Klaus Gasser, Verkaufsleiter der Kellerei Andrian.

„Gelungen ist uns ein
breites Spektrum mit 16 Weinen verschiedener Jahrgänge – sowohl aus der
Alten als auch aus der Neuen Welt des Weins. Das hat es uns dann
erleichtert, auch unseren eigenen Blauburgunder einzustufen.“

Mit
dem Master of Wine Tim Atkin hatten sich die Andrianer einen Profi ins Haus
geholt. Der Brite befasst sich seit geraumer Zeit mit seiner selbsterklärten
Lieblingsrebsorte Pinot Noir. Er hat den anwesenden Köchen und Sommeliers aus
der Südtiroler Sternegastronomie einen weltweiten Überblick gegeben und die
Blindverkostung der 16 Weine professionell geführt.

Die
Gewinner der Blindprobe wurden von den Teilnehmern im Punktesystem ermittelt:
Es gewann der Burgunder 2006 Richebourg Grand Cru der Domaine de La
Romanée-Conti,  gefolgt vom Österreicher 2004 Holzspur Grand Reserve vom
Johanneshof Reinisch und dem Australier 2008 Pinot Noir Beechworth von
Giaconda. Der Anrar der Kellerei Andrian lag im oberen Mittelfeld und
konnte sich international damit sehr gut positionieren.


foto_2Die
Wortschöpfung „Anrar“ unterstreicht die Herkunft (ANdrian) und den
Seltenheitscharakter (RARität) des Weines. Die Grundlage für den
„Anrar“ Riserva 2009 sind ausgesuchte Blauburgundertrauben aus
mittelhohen Lagen in Pinzon bei Montan. „Die komplexe, vielschichtige
Frucht mit verführerischen Aromen nach Waldbeeren und Kirschen, verbindet sich
elegant mit dezent süßlichen Anklängen von Gewürzen und Teeblättern sowie
leicht rauchigen Untertönen“, erläutert Kellermeister Rudi Kofler.
„Am Gaumen schmeichelt der Wein mit weichen, feinkörnigen Tanninen und
einem kompakten Körper.“ Der Anrar wird ausschließlich im Barrique
ausgebaut und ist ab sofort im Handel erhältlich.