Qualitätsbrot klar ausweisen


vollversammlung_-_assemblea_generale_11.3.20101Transparenz, Information & Hilfe für Konsumenten


Kürzlich fand die Vollversammlung der Benutzer des Qualitätszeichens im Sektor Brot, Apfelstrudel und Zelten statt. Unter der Federführung von Paul Zandanel, Marketingleiter der EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen und Helmuth Profanter, dem Vorsitzenden der Fachkommission für Brot und Backwaren mit dem Südtiroler Qualitätszeichen, wurde der Tätigkeitsbericht zur Werbekampagne 2009 vorgelegt und die Neuerungen und Aktionen 2010 besprochen. „Seit einem Jahr verfolgt die EOS im Sektor Brot und Backwaren eine Strategie zur Schärfung des Profils dieser traditionellen Produkte.

Im Bild: v.l.n.r. Horst Egger (Mitglied Fachkommission), Richard Schwienbacher (Mitglied Fachkommission), Helmuth Profanter (Vorsitzender Fachkommission), Cilli Seehauser (Direktionsassistentin EOS), Paul Zandanel (Marketingleiter EOS),Thomas Gänsbacher (Abteilung Marketing Support EOS), Verena Huber (Abt. Handwerk und Handel zuständige für das Qualitätszeichen) Quelle: EOS

 

Es geht darum, Ursprünglichkeit, traditionelle Herstellungsweise und die Qualität dieser Produkte sichtbarer zu machen. Ein erster Schritt durch ein umfassendes Paket an Werbematerial für die Ladengestaltung ist damit gelungen,“ freut sich Paul Zandanel. Auch betont er, dass die EOS noch stärker mit Bäcker, Konditoren, dem Land, der SMG usw. zusammenarbeiten wird. Ganz im Sinne einer Wertegemeischaft, in der jeder eine wichtige Rolle einnimmt. Helmut Profanter schlägt in die gleiche Kerbe und lobt die vielen anwesenden Bäcker für ihr Engagement für das Qualitätszeichen. Diese Qualitätsbemühungen haben nicht nur dem Brot selbst, sondern auch den Bäckern zu einem guten Ruf und zu einem besseren Stellenwert in der Riege der Lebensmittelhersteller verholfen.

Brot wird vielfach lose verkauft. Gerade hier liegt auch die Problematik für den Konsumenten: Man tut sich schwer Brot mit Qualitätszeichen vom anderen zu unterscheiden. Seit Mitte 2009 gibt es nun eine Reihe von Werbematerialien zur besseren Sichtbarkeit der Brotsorten mit Qualitätszeichen. Tischfähnchen, Tücher für die Brotkörbe, Prospektständer, Schaufensterstreifen, Außenwandplaketten, Strudelkartone, Brotsäckchen – kurzum 38 verschiedene Werbeartikel sollen den Konsumenten auf die Brot- und Backwaren mit Qualitätszeichen aufmerksam machen. Ein Informationsfolder und Rezeptkärtchen informieren über die verschiedenen Sorten und deren Verwendungsmöglichkeiten.


Produkte mit Qualitätszeichen müssen im Regal klar ausgewiesen werden und Produkte mit bzw. ohne Qualitätszeichen müssen klar voneinander getrennt sein. Ein Betrieb darf auf keinen Fall dasselbe Produkt (Bsp. Vinschger Breatl) mit und ohne Qualitätszeichen gleichzeitig vertreiben. Im Idealfall haben die Qualitätsprodukte einen fixen Platz im Regal und – auch dies wird angestrebt – alle Produkte mit Qualitätszeichen sollten mit einer Oblate mit dem Qualitätszeichen gekennzeichnet werden. Somit sollten nun Pusterer Breatl, Vinschger Paarl, Vorschlag, Schüttelbrot, Roggenbrot, Weißer Weggen, Früchtebrot, Zelten und Bauernzelten sowie Apfelstrudel – sie alle tragen das Qualitätszeichen – nicht mehr mit Nichtqualitätsprodukten verwechselt werden.