Stephanie Gapp zur Honigkönigin II gekürt


bild_2Imker treffen sich zu Jahreshauptversammlung

Nach einem arbeitsreichen Honigjahr 2009 mit viel Elan und neuer Honigkönigin ins 2010. Das war das Resümee der feierlichen Jahreshauptversammlung des Südtiroler Imkerbundes.

Über 200 Imker und Vertreter aus Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft nahmen am Samstag an der Jahreshauptversammlung des Südtiroler Imkerbundes in Terlan teil. Neben der Präsentation des Tätigkeitsberichts und der Genehmigung der Bilanz 2009 wurde die 1. Südtiroler Honigkönigin Susanne Zuber herzlich verabschiedet. Stephanie Gapp wurde zur 2. Südtiroler Honigkönigin gekrönt.

Bild: v.l.n.r. Hubert Ausserer (Ehrenobmann des Südtiroler Imkerbundes), Landesrat Hans Berger, Stephanie Gapp (neue Honigkönigin), Engelbert Pohl (Obmann des Südtiroler Imkerbundes), Andreas Platzer (Wanderlehrer/Imkerei in der Laimburg)und Thomas Gänsbacher (Koordinator der Qualitätszeichenhersteller in der EOS der Handelskammer Bozen) Quelle: EOS. 

 


Die passionierte Imkerin aus Naturns wird nun mit viel Tatendrang das Zepter als Honigbotschafterin für 3 Jahr übernehmen. Bei der Jahreshauptversammlung gab es drei Ehrungen: Josef Kapfinger, Josef Mayr und Othmar Santer wurde die goldene Verdienstauszeichnung für langjährige Tätigkeit im Dienste des Südtiroler Imkerbundes übergeben. Hubert Ausserer – er war bis 2009 lange Jahre Präsident des Imkerbundes – erhielt die Auszeichnung als Ehrenobmann des Imkerbundes.

Imker gehört zu den wichtigsten Naturschützern

„Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns. Zwar ist die Zahl der Mitglieder 2009 auf 3.044 gesunken, übrigens davon 131 Imker, die Honig mit dem Südtiroler Qualitätszeichen herstellen. Doch wollen wir in Zukunft mit viel Öffentlichkeitsarbeit den guten Ruf der Imker, der Bienen und des Qualitätshonigs noch weiter verstärken. Die Biene ist als Bestäuber der Obstanlagen eines der wichtigsten Insekten. Sie kann heute ohne Imker jedoch nicht mehr überleben. Bedenkt man, dass 80% der Pflanzen bestäubungsabhängig sind, dann ist der Imker einer der wichtigsten Naturschützer überhaupt. Deshalb werden wir weiter alles daran setzen um das Imkerwesen zu stärken. Auch wünschen wir uns mehr Imker, welche das Südtiroler Qualitätszeichen verwenden, denn ein einheitlicher Auftritt bringt viele Vorteile,“ so Engelbert Pohl, Obmann des Südtiroler Imkerbundes. Auch Landesrat Hans Berger bestätigte die Wichtigkeit der Imkerei und der Bienen und ermutigt zur Sensibilisierung für dieses Thema und zur weiteren Qualifizierung der überaus wichtigen Imker.

Die Vorteile des Qualitätszeichens Südtirol


2009 verzeichnete der Imkerbund 3.044 Mitglieder – organisiert in 114 verschiedenen Ortsgruppen in ganz Südtirol. 36.162 Bienenvölker werden von diesen betreut. 131 Imker produzieren Honig mit dem Südtiroler Qualitätszeichen. Das Zeichen garantiert die Herkunft aus Südtirol und eine überdurchschnittliche Qualität. Unabhängige Kontrollen garantieren die Einhaltung strenger Qualitätskriterien. Die Vorteile einer Mitgliedschaft als Qualitätsimker sind vielfältig: Die Imker erhalten die einheitlichen Qualitätsetiketten mit dem Qualitätszeichen für die Honiggläser, vielfältiges Werbematerial, es werden die Qualitätskontrollen durchgeführt sowie Hilfe bei der Führung des HACCP-Hefts, welches für Lebensmittelproduzenten gesetzlich vorgeschrieben ist. Außerdem gehören sie damit zur großen Familien der Hersteller von Südtiroler Qualitätsprodukten. Für diese werden – auch mittels Landesbeitrag – konstant und flächendeckend zahlreiche Marketing- und Werbemaßnahmen durchgeführt. Informationen zur Nutzung des Qualitätszeichens gibt es bei Thomas Gänsbacher der EOS der Handelskammer Bozen, Tel. 0471 945 779.