Über den Glasrand hinausgeschaut.. 13 berühmte deutsche Weinberge


13-kirchenstck1apitz13wiesbaden113 berühmte deutsche Weinberge, 13 Erste Lagen ( klassifiziert vom VDP-Deutschland ), eine aus jedem Anbaugebiet, hat der Künstler Michael Apitz ausgewählt und  als Gemälde dargestellt. Auf seiner ganz persönlichen „Weinreise“ durch Deutschland besuchte  und erkundete Apitz jeden dieser Weinberge, machte Fotos und Skizzen, befragte die Winzer und verkostete die Weine aus diesen Lagen. Dabei schaute der Maler ganz bewusst über den Glasrand des Rheingaus hinaus. Seine in der Gemäldeserie „Colours of Wine- RHEINGAU RIESLING“ gewonnenen Erkenntnisse zur Darstellung von Wein in einem Gemälde konnte er dabei gut auf Deutschland übertragen.

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Die Qualität eines Weines entscheidet sich bereits im Weinberg. Eine günstige Lage, zur Sonne hin ausgerichtet, geschützt vor kalten Winden, und der Boden sind entscheidende Qualitätsfaktoren. Das ist es, was man mit dem mystischen Wort TERROIR umschreibt !

Die „13“ sind „Weinberg-Portraits“ die dieses Terroir visualisieren. In den Formen und Strukturen findet man das einzigartige der Landschaft wieder. Die Farben verweisen auf die Art ( Rebsorten ), den Geschmack und die Aromen der Weine, die in diesen Weinbergen wachsen. Dabei kann man mit den Augen des Malers in die Seele des Weinbergs schauen und zu neuen Erkenntnissen kommen, zu einem tieferen Verständnis für den Wein und seine Herkunft…

Jedes der Gemälde ist 130 cm breit und 165 cm hoch, gemalt mit Acrylfarben auf Naturleinwand. Das einzelne Gemälde charakterisiert für sich alleine betrachtet einen speziellen Weinberg. Darüber hinaus aber auch stellvertretend ein deutsches Wein-Anbaugebiet. Alle Gemälde zusammen ergeben so ein „Terroir-Gemälde-Deutschland“. Die Gemälde entstanden zwischen Januar und Mai 2008 und waren bisher nur auf dem „Ball des Weines“ im Mai in Wiesbaden für die dortigen Gäste zu sehen gewesen.  Während der Wiesbadener Weinwoche wird die „13“ nun erstmals öffentlich gezeigt: vom 9.-17. August 2008 im Rathausfoyer Wiesbaden.

 

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Die Weinbergslagen :

Aar Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder

Baden Ihringer Winklerberg Spätburgunder

Franken Homburger Kallmuth , Silvaner


Hess. Bergstrasse Heppenheimer Steinkopf Riesling

Mittelrhein Bacharacher Hahn Riesling

Mosel Wehlener Sonnenuhr Riesling

Nahe Wallhäuser Johannisberg Riesling

Pfalz Forster Kirchenstück Riesling

Rheingau Marcobrunn Riesling

Rheinhessen Westhofener Kichspiel Riesling

Saale/Unstrut Freyburger Edelacker Grauburgunder

Sachsen Schloss Proschwitz Weissburgunder

Würtemberg Neipperger Schlossberg Lemberger

 

Zum Künstler : M I C H A E L  A P I T Z

Zeichner / Maler / Grafiker

Geboren 1965 in Eltville / Rheingau

Designstudium an der FH-Wiesbaden

Abschluss als Diplom-Designer

Kulturpreisträger des Rheingau-Taunus-Kreises 1997.

Zeichner der Wein-Comic-Figur „KARL, der Spätlesereiter“ ( seit 1988 )

Zahlreiche Publikationen und Auftragsarbeiten als Karikaturist für verschiedene Medien, Firmen und Privatpersonen.

Lehrauftrag an der FH Wiesbaden ( seit 2001 ).

Parallel zu den Comic-Arbeiten entstanden ab 1995 Arbeiten aus dem Bereich der freien Malerei. Das Thema Landschaft steht dabei bisher im Vordergrund. Zur Feier des hessischen Teils des Weltkulturerbes Mittelrheintal in Rüdesheim am Rhein entstand das WELTERBE-WEIN-TRIPTYCHON ( 2006 )

Gemälde-Serien:

„Rheingau Geschmacksache“( 1999 )

„Die 4 Elemente“( 2003 ),

„RHEINLANDSCHAFTEN“( 2005 )

„COLOURS of WINE“ ( 2007 ).

Der Künstler Michael Apitz ist sowohl als Karikaturist als auch als Maler tätig. Steht bei seinen Karikaturen der Mensch im Mittelpunkt seines Interesses,  so ist es bei der Malerei die Landschaft, die ihn fasziniert. Bisher gaben ihm vor allem die Rheingau- , Taunus- und Mittelrheinlandschaften Inspiration zu seinen Bildern. Auch die Themen Wein und der Weinberg spielen dabei eine große Rolle. Vordergründig wirken die Gemälde oft impressionistisch, aber das sind sie nicht. Apitz versucht nicht in Licht- und Farbstimmungen die Natur nach zu empfinden. Er sucht nicht nach flüchtigen Momenten, sondern nach tieferen bleibenden Wahrheiten; nicht das Modische interessiert ihn, sondern das Beständige! Viele seiner Landschaften sind sofort als solche erkennbar, sie zeigen aber einen hohen Grad an Reduzierung.