Weinbaujahr 2013 in Schreckbichl – Frische Weine, die im Trend liegen


 

M. Lemayr  W. RaiferDie ersten Weine des Jahrgangs 2013 sind nun abgefüllt und im Handel erhältlich. Besonders Weißweintrinker dürfen sich freuen: Schon lange gab es keinen Jahrgang mehr, in dem die Weißweine eine solch knackige Säure und frische Aromen hatten. Auch die Verantwortlichen der Kellerei Schreckbichl zeigen sich mit der Weinqualität 2013 sehr zufrieden – darunter auch beim Blauburgunder.
Die Weißweine des Jahrgangs 2013 übertreffen so manche Erwartung: „Die Weißweine fallen diesmal besonders frisch, aber auch sehr fruchtbetont aus. Sie haben sich in den letzten Monaten wunderbar entwickelt und die typischen Aromen konnten sich voll entfalten“, erzählt Martin Lemayr, Kellermeister von Schreckbichl. Dabei kommen besonders die Liebhaber des Weißburgunders auf ihre Kosten: „Der elegante Wein überrascht in diesem Jahr mit einer besonders knackigen Säure, die dem Wein eine frische Note und intensive Mineralität verleiht“, so Lemayr.

Bei den Rotweinen zeichnete sich bereits im Herbst ab, dass 2013 ein wahres Blauburgunder-Jahr sein würde. Der Schreckbichler Kellermeister bestätigt diese Prognose von damals: „Der Blauburgunder 2013 hat ein besonders ausgeprägtes Aroma. Das fruchtige Bukett, das diese Sorte ausmacht, ist noch vielfältiger und dichter als bei den vorherigen Jahrgängen.“

 


Also hervorragende Weiß- und Blauburgunder: In Schreckbichl freut man sich darüber besonders, denn auch auf dem Markt sei eine Tendenz hin zu diesen Sorten zu beobachten, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Raifer: „Der Weißburgunder zählt schon seit Jahren – neben den aromatischen Sorten – zu einem der wichtigsten Südtiroler Weißweine. Vor allem auf dem italienischen Markt, ist er in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Mittlerweile gehört er zu den „typischen“ Südtiroler Weißweinen, die in keinem gut sortierten Südtirol-Sortiment mehr fehlen dürfen.“

 

Beim Blauburgunder sei die Entwicklung ähnlich: „Der Blauburgunder hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer der Schreckbichler Leitsorten entwickelt. Ungefähr 10% unserer Gesamtproduktion ist mittlerweile Blauburgunder. Zugute kommt, dass die Nachfrage nach dieser Sorte stetig steigt“, so Raifer. „Der Blauburgunder ist ein Wein, der viele Geschmäcker trifft: Er hat ein fruchtiges Aroma, ein elegante Fülle und ist der ideale Speisebegleiter für vielerlei Gerichte. Besonders gut lässt er sich zur lokalen und mediterranen Küche kombinieren.“

Um sich auf den Markt erfolgreich zu positionieren, ist es laut Raifer entscheidend, authentische Weine auf den Markt zu bringen: „Der Weinliebhaber sucht Weine mit Charakter, die das Anbaugebiet und die Menschen, die dahinter stehen, widerspiegeln. Um solche Weine zu produzieren, ist es wichtig, die eigenen Vorzüge und die Stärken des Anbaugebietes zu betonen“, erklärt Raifer. „Wir in Schreckbichl haben schon vor Jahren einen klaren Weg eingeschlagen: Unsere Weinen sollen von allerhöchster Qualität und Authentizität sein.“