Weincharakter architektonisch ausgedrückt


zotz_01-bs(lifepr) Heitersheim, 29.11.2008 – Nach fast zweijähriger Bauzeit wurden am 28. November 2008 die neuen Empfangsräume beim Heitersheimer Weingut Julius Zotz offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Cousins Martin und Michael Zotz, die das über 140jährige Weingut heute in der fünften Generation leiten, konnten dazu über 200 Gäste begrüßen.


"Wir wollen schon mit der Architektur Weinstimmung schaffen und auch im Ambiente dem Charakter unserer Weine Ausdruck verleihen", beschreibt Martin Zotz die Philosophie. Herausragendes Merkmal ist der Portikus mit sechs Säulen, der den Besucher weithin sichtbar einlädt. Durch das große Eingangsportal gelangt man rechts in den innen zweistöckigen Empfangsraum im modernen Design, das Eichenholz, Glas und Sichtbeton gekonnt kombiniert. Im Hintergrund erwartet ein großer Probierraum seine Besucher. "Die Architektur ist modern, mit einer klassischen Grundidee", beschreibt der Heitersheimer Architekt Werner Höfler seine Entwürfe und Gestaltungen, "es sollen Verbindungen gezeigt werden von Weinproduktion und Weinpräsentation unter Zuhilfenahme der Architektur. Ziel war, das Weingut sozusagen nach außen zu kehren und dem Besucher schon von außen einen Eindruck zu vermitteln, was ihn im Inneren erwarten würde. Mehr noch, dem Betrachter schon vorher das Gefühl zu geben, für welches Produkt und für welche Qualität das Weingut steht." Bei Dunkelheit werden die Portikussäulen, sowie der Probierraum in moderne Lichtkonstruktionen getaucht. Zugleich entstanden im Obergeschoss Büroräume und auch eine Wohnung. Bürgermeister Jürgen Ehret, sowie Gerhard Hurst, Präsident des badischen Weinbauverbands, überbrachten ihre Glückwünsche, in die auch die Seniorin, Gertrud Zotz, einbezogen wurde. Martin Zotz nahm dies zum Anlass, seinen Mitarbeitern zu danken, von denen schon viele über zwanzig Jahre beim Weingut Julius Zotz beschäftigt sind.

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