Bäckereien und Konditoreien mit neuem Erscheinungsbild


fabrizio_tabiadonMehr
Sichtbarkeit des Qualitätszeichens bei loser Ware

In Südtiroler Bäckereien und Konditoreien
wird das Profil der traditionellen Brot- und Backwaren geschärft, um
ihre Sonderstellung gegenüber anderen Produkten hervorzuheben. Die
EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen hat deshalb
Südtirols Bäcker und Konditoren in den vergangenen Tagen mit neuen
Materialien ausgestattet, um die Sichtbarkeit des Qualitätszeichens,
vor allem im Frischebereich zu erhöhen.

Mit dem Qualitätszeichen bestickte
Tücher werden zum Auslegen der Brotkörbe verwendet. So erkennt man
auch bei loser Ware welches Produkt zu den traditionellen Südtiroler
Brot- und Backwaren gehört.

Außerdem weisen „Qualität Südtirol“-Fähnchen
auf die Brot und Backwaren hin. Plaketten für den Eingangsbereich und
Schaufensterbeklebungen weisen den Konsumenten schon von außen darauf
hin, in welchen Bäckereien bzw. Konditoreien es Brot und Apfelstrudel
mit dem Qualitätszeichen Südtirol gibt. „Touristen suchen in der
Regel intensiver nach typischen Produkten und sind von der Ursprünglichkeit
der Südtiroler Brot- und Backwaren begeistert. Deshalb ist es gut,
wenn die Kunden schon von außen erkennen können, dass sie bei uns
das finden was sie suchen. Auf jeden Fall ist es was Neues, ein Blickfang,
der auch Einheimische an die guten Dinge erinnert, die es direkt vor
ihrer Haustür gibt!“, ist der Vizeinnungsmeister der Südtiroler
Bäckerinnung Fabrizio Tabiadon von der neuen Sichtbarkeit überzeugt.
 


Prospekte
über Herstellung, Zutaten und Herkunft

Zusätzlich zu den Tüchern, Postern
und Fähnchen werden Prospektständer in den Läden aufgestellt. Die
Prospekte informieren über die hohe Qualität, Zutaten, Herstellungsmethoden
und die Verbundenheit der traditionellen Brotsorten mit der Südtiroler
Kultur. Das Qualitätszeichen dürfen nur traditionelle Südtiroler
Brotsorten und Backwaren wie Roggenbrot, Schüttelbrot, Pusterer Breatl,
Früchtebrot, Vorschlag, Weißer Weggen, Vinschger Paarl, Zelten und
Südtiroler Apfelstrudel tragen. „Bei uns nehmen viele Kunden die
Prospekte selbst mit, bei einigen lege ich sie mit in die Brottüte.
Ich bin überzeugt, dass sich die Aufklärung der Konsumenten über
heimische Produkte lohnt. Deshalb bin ich schon von Anfang an beim Qualitätszeichen
und auch schon bei der alten Schutzmarke dabei gewesen“, sagt Bäckermeister
Tabiadon von der Bäckerei Innerkofler in Leifers. Die Organisation
einer Informationskampagne durch die EOS hat für Südtirols Bäcker
auch praktischen Nutzen. „Südtirol hat viele kleine Bäckereien in
denen viel Arbeit steckt, vom Backen über den Verkauf bis zum Saubermachen.
Da bleibt kaum Zeit, sich selbst um Werbe- und Informationsmaßnahmen
zu kümmern. So erhalten wir einen gemeinsamen starken Auftritt, der
den Wiedererkennungswert unserer Produkte in ganz Südtirol steigert“,
erklärt Tabiadon. Zum Start des neuen Auftritts der Brot- und Backwaren
mit dem Zeichen „Qualität Südtirol“ zeigt sich auch die Internetseite
www.suedtirolerbrot.com im neuen Kleid.
 
 
Im Bild: Bäckermeister Fabrizio Tabiadon
der Bäckerei Innerkofler in Leifers
Quelle: EOS