Südtiroler Apfelsafthersteller auf der Tipworld


nadja_luggin1Gemeinschaftsstand der Südtiroler Apfelsafthersteller
Die Hersteller des Apfelsaftes mit dem Qualitätszeichen Südtirol waren wieder mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe Tipworld in Bruneck präsent. Organisiert wurde der gemeinsame Auftritt von der EOS der Handelskammer Bozen. Ziel war es, den Südtirolern die Vorzüge des Südtiroler Apfelsaftes näher zu bringen. Denn die Akzeptanz des Produkts auf dem heimischen Markt ist die wichtigste Voraussetzung für die weitere Vermarktung über Südtirols Grenzen hinaus.


Bild EOS: Nadja Luggin am Messestand auf der Tipworld


Die Stärke des Apfelsaftes mit dem Qualitätszeichen Südtirol liegt zum einen in den hohen Qualitätsstandards, die für seine Produktion in einem eigenen Pflichtenheft festgelegt wurden. Zum anderen in der starken Bindung an Südtirol als Herkunftsland. Die Tipworld stellte sich für die Hersteller des Südtiroler Apfelsaftes als eine ideale Plattform dar, um den einheimischen Gastronomen aber auch der Südtiroler Bevölkerung die Vorzüge ihres Apfelsaftes zu vermitteln. Zu den Produzenten des Südtiroler Apfelsaftes gehören die Betriebe Alfons Bologna, Kandlwaalhof, Mooshof, Soini Quinto & Figli, VOG-Products und Weissenhof. Von Seiten der Hersteller waren Nadja Luggin vom Kandlwaalhof und Alfons Bologna am Stand vertreten.  

 

Klasse statt Masse
„Wir hatten heuer einen tollen großen Stand, der viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Dementsprechend groß war das Interesse an unserem Apfelsaft. Allein wir vom Kandlwaalhof haben ca. 60 l zur Verkostung ausgeschenkt. Was deutlich mehr war als zuletzt bei der Messe in Riva del Garda. Das Pustertaler Publikum machte einen sehr informierten Eindruck. Das Qualitätszeichen Südtirol kennt fast jeder, da es auch auf vielen anderen typischen Südtiroler Produkten aufscheint. Insofern gab es auch weniger Fragen zur Herstellung und Herkunft des Saftes als auf vergleichbaren Messen in Norditalien, wo Apfelsaft nicht so bekannt ist wie in Südtirol“, schildert Nadja Luggin ihren Eindruck vom Messeauftritt der Südtiroler Apfelsafthersteller. Auch wenn der Absatz von Apfelsaft mit dem Qualitätszeichen Südtirol in Norditalien in den vergangenen Jahren gestiegen ist, so ist Südtirol immer noch der wichtigste Absatzmarkt für dieses Nischenprodukt.
stand1 Mit 360.000 l/Jahr ist die Gesamtproduktionsmenge des Südtiroler Apfelsaftes vergleichsweise gering. Zum Vergleich: In Bayern werden jährlich ca. 55 Mio. l Direktsaft aus Äpfeln produziert. Als Nischenprodukt muss es der Anspruch der Hersteller des Südtiroler Apfelsafts sein, sich durch hohe Qualität und die Betonung der regionalen Verbundenheit von der Masse abzuheben. Deshalb darf nur naturtrüber Direktsaft, der ohne Zusatz von Zucker und Konservierungsstoffen pasteurisiert und dadurch natürlich haltbar gemacht wurde, das Qualitätszeichen Südtirol tragen. Außerdem garantiert das Qualitätszeichen, dass Südtiroler Apfelsaft in Südtiroler Betrieben aus Südtiroler Äpfeln hergestellt und abgefüllt wurde.


Bild EOS: Messestand auf der Tipworld